Oldies des SV Freden unterwegs auf der Elbe, dem zweitgrößten Fluss Deutschlands

erstellt am: 06.08.2017 | von: Tobias Kiehne | Kategorie(n): Allgemein, Startseite

Oldies des SV Freden unterwegs auf der Elbe, dem zweitgrößten Fluss Deutschlands

Nachdem 2016 die Oldies des SV Freden an der Elbe, Deutschlands zweitgrößten Fluss, von Magdeburg nach Wittenberge geradelt waren ging die Tour 2017 von Torgau über die Lutherstadt Wittenberg nach Magdeburg.

 

KLaus Meier, Volker Schulze, Ingo Fiebig, Heinzi Neugebauer, Kalle Hesse und Walter Schmidt

KLaus Meier, Volker Schulze, Ingo Fiebig, Heinzi Neugebauer, Kalle Hesse und Walter Schmidt

In Torgau trafen sich am Ende des 2. Weltkriegs Amerikaner und Russen.

Torgau erlangte Ende des Zweiten Weltkrieges internationale Berühmtheit, als sich am 25. April 1945 sowjetische und US-amerikanische Truppen an der Elbe trafen. Eine Gedenktafel erinnert heute noch an dieses Ereignis mit der Inschrift

Hier wurde der „Geist der Elbe“ geboren, der sich an die Menschen aller Nationen wendet, Differenzen ausschließlich mit friedlichen Mittel zu lösen. Er ist Mahnung an alle Nationen, für das gemeinsame Wohl
der gesamten Menschheit zusammenzuarbeiten.“

Gerade in unserer heutigen Zeit ist diese Mahnung aktuell und bedarf der Erinnerung.

Einer der damals am Treffen teilnehmenden US-Soldaten, Joe Polowsky, setzte sic h später für die Anerkennung des 25. April als „Weltfriedenstag“ ein. Gemäß seinem letzten Willen wurde er 1983 auf dem evangelischen Friedhof in Torgau begraben.

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Jürgen Grommas, Walter Schmidt, Klaus Meier, Ingo Fiebig, Heinzi Neugebauer, Kalle Hesse, Volker Schulze

 

In der Lutherstadt Wittenberg erlebten wir die Jubiläumsfeierlichkeiten zur Erinnerung an den großen

Reformator Martin Luther, der 1517 vor 500 Jahren seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug.

Die Schlosskirche in Wittenberg gehört ebenso wie das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Bauhaus Dessau zum Unesco- Weltkulturerbe, das anschließend von den Oldies durchradelt wurde. Dabei begeisterte die Schönheit und Ruhe der Elbauen ebenso, wie die Vogelwelt des Unesco- Biosphärenreservats „Flusslandschaft Elbe“.

 

Schönebeck mit Europas längster Fachwerkfront und die Ottostadt Magdeburg mit dem Dom waren weitere Höhepunkte der 3 tägigen und 232 km langen Radeltour, die von Heinz und Volker ohne Motorunterstützung

bewältigt wurde.